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Bio-Branche traf sich in Hannover

BioNord in Hannover

Intensiver Austausch auf der BioNord
Gut gefüllte Gänge, intensive Gespräche, ausgiebiges Probieren: Auf der BioNord am Sonntag, dem 4. September in Hannover trafen 2063 Fachbesuchende auf 280 Ausstellende aus den Bereichen Bio-Lebensmittel, Naturkosmetik, Reformwaren und Nonfood. „Das sind 20 Prozent mehr Besuchende als im Vorjahr und das ist natürlich eine erfreuliche Entwicklung“, stellt Veranstalter Wolfram Müller fest.

Gerade im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in der Bio-Branche sei der persönliche Austausch wichtiger denn je und das sei deutlich spürbar. „Die BioMessen sind eine sehr effektive Plattform um Handel und Herstellung zusammenzubringen. Immer häufiger wird an uns herangetragen, über die reinen Geschäftskontakte hinaus noch stärker Foren und Austauschmöglichkeiten anzubieten“, erläutert Wolfram Müller.

Ein Wunsch, den die BioMessen-Veranstalter direkt erfüllt haben: Im neu geschaffenen Veranstaltungsforum ist nun Platz für Diskussionen, Vorträge und Präsentationen. Allgegenwärtig waren natürlich auch auf der BioNord die aktuellen Krisenthemen sowie die Sorge, dass diese den notwendigen Umbau der Wirtschaft in Richtung Ökologie und Nachhaltigkeit ausbremsen könnten.

Kathrin Jäckel, Geschäftsführerin Bundesverband Naturkost Naturwaren BNN e.V. formulierte klar den Anspruch der Branche an die Politik: „Die Bio-Branche, das sind kleine und mittelständische Unternehmen, die gesund und gut aufgestellt sind. Gleichzeitig sind sie die Maschinenräume der Transformation in Richtung nachhaltige Zukunft. Inflation und Kaufzurückhaltung, Rohstoffknappheit und explodierende Energiepreise bringen die Bio-Branche jetzt unverschuldet in eine sehr schwierige Lage. Deshalb brauchen wir die schnelle und tatkräftige Unterstützung aus der Politik.“

Staatssekretär Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilte die Einschätzung, dass die Situation für Fachgeschäfte, erzeugende und verarbeitende Betriebe herausfordernd sei. „Ich bin aber überzeugt, dass dies eine kurzfristige Krisenentwicklung ist und nicht den langfristigen Trend zugunsten des Bio-Markts in Frage stellt. Von daher sollten alle betroffenen Betriebe ihre langfristigen strategischen Ziele im Auge behalten“, so Theuvsen anlässlich seines Besuchs auf der BioNord.

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